Vor die Füße oder in die Wiege gelegt zum teilen?
Vor die Füße oder in die Wiege gelegt zum teilen?

Vor die Füße oder in die Wiege gelegt zum teilen?

Apostelgeschichte 4, 36-37

Für mich liest sich der Text, wie real funktionierender Sozialismus.
Alles ist gut, alles ist toll, jedem gehört irgendwie alles, der 17millionste Teil (die DDR hatte damals
ca. 17Millionen Einwohner) gehört mir, weil alles Volkseigentum war.
So wurde noch vor 32 Jahren gesprochen!
Beim Text der Apostelgeschichte, werde ich den Gedanken nicht los, dass es sich hier um die
Anfangseuphorie einer Gemeinde handelt. Nebst einem der sich hervor tut, als Sohn des Trostes.
Offensichtlich hatte dieser Josef, mit Beinamen Barnabas (Barnabas steht für Sohn des
Trostes/Ermahnung) eine Art Vorbildfunktion.
Vorbildfunktion gut, nur können Sie schnell auch das Gegenteil erreichen, wie z.B. auch eine große
Fastfoodkette erkannte. Dort waren die besten Mitarbeiter des Monats, mit Bild, zu sehen.
Mobbing war plötzlich Thema!
Meine Frage ist, was will mir der Schreiber des Textes sagen?
Das dieser Josef/Barnabas damals Aktivist der ersten Stunde oder Jünger des Monats war?
Das glaube ich nicht, wenn nämlich Josef keinen Acker gehabt hätte, wäre nichts zum verkaufen
gewesen.
Was machen ärmeren Menschen?
Mir drängt sich das Gefühl auf, dass wir unsere Begabungen, die wir in die Wiege gelegt
bekommen haben, z.b. organisieren, redegewandt, handwerklich sein u.a., erkennen und für Gott
gebrauchen sollen.
Gott etwas davon zurückgeben, um seine Gemeinde zubauen, zu vergrößern.
Als ich letztens, zum Thema TEILEN predigte, kam direkt die Antwort aus der Gemeinde,,ich habe
nichts zum teilen”.
Ein Christ nichts zum Teilen, kann ich mir so nicht vorstellen.
Dabei betrachte ich die schlicht gekleidete aber sprachgewandte ca. 80 jährige Frau.
Diese Frau bringt, wie viele, das Teilen mit dem Materiellen zwanghaft in Verbindung.
Meine Antwort, Sie haben da etwas, was sie teilen könnten!
Das hat mit materiellen nichts zu tun! Fragender Blick!? Sie haben etwas in die Wiege gelegt
bekommen…, Sie können die Aufmerksamkeit teilen. Aufmerksam sein und teilen mit/für unseren
Nächsten.
Diese Zeit teilen kostet nichts und kann dem Nächsten unendlicher TROST sein. Dann plötzlich
sind Sie, ein Sohn/Tochter des Trostes, wie in der Apostelgeschichte geschrieben steht.
Nur das Bild, mit dem Tröster und Teiler des Monats steht dann auf dem Schreibtisch bei Gott!

 

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