Der Kneipenpastor
Das Buch

Das Buch

Endlich ist das Buch erschienen!

Ich bin glücklich und zuversichtlich. Ich will euch meine Geschichte erzählen. Die Geschichte von einem Leben, das nicht immer in geraden Bahnen läuft. Es sind die Umwege, auf denen wir neues entdecken und Menschen wirklich begegnen. Hier treffen wir auch Gott.
Bestellt das Buch hier vor!!!! Ich wünsche viel Spaß beim lesen!

Der Kneipenpastor (Buch – Gebunden)
Wie Gott mein Versagen gebrauchte, um Herzen zu verändern.

Gebundene Ausgabe:
https://www.scm-verlag.de/der-kneipenpastor

Hörbuch
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Das Video / Trailer
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Bei Amazon:
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Bei Google
https://play.google.com/Der_Kneipenpastor_Wie_Gott_mein_Versagen_gebraucht

 

Titus Schlagowsky landete wegen Betruges und Steuerhinterziehung im Knast, spürte die Schwere seiner Schuld, doch eine Begegnung mit Gott veränderte alles. Heute predigt er nicht nur von der Kanzel, sondern erzählt auch seinen Kneipengästen von Gottes Liebe und Errettung.

»Wenn du mich heute hinter der Theke siehst, wirst du nicht glauben, was ich alles erlebt habe. Ich bin in der DDR aufgewachsen – das war kein einfaches Leben. Schließlich hatte ich Erfolg, aber dabei habe ich viele Menschen verletzt und betrogen. Dann bin ich im Knast gelandet – mein absoluter Tiefpunkt! Ich dachte, meine Schuld wäre zu groß, um vergeben zu werden, doch eine Begegnung mit Gott hat alles verändert. Heute predige ich nicht nur von der Kanzel, sondern erzähle auch meinen Kneipengästen von Gottes Liebe. Eines sage ich dir: Egal, wie schwer dich dein eigenes Versagen niederdrückt, Gottes Hand kann dich überall herausretten. Seine Vergebung gilt immer. Doch bis ich das selbst erkannt hatte, war es ein langer Weg…«

 


Rezensionen

 

KNAST, KNEIPE, KANZEL – Um drei Ecken zu Gott

In der DDR wird er gemobbt. Als Berufsmann wird er betrogen. Seine Frauengeschichten verursachen viel Leid. Wegen falscher Anschuldigungen kommt er ins Gefängnis. Und da erlebt er Gottes Annahme.

 

 

Titus Schlagowskys Lebensgeschichte ist voller Höhen und Tiefen, sein Buch extrem spannend. «Eines sage ich dir: Egal wie schwer dich dein eigenes Versagen niederdrückt, Gottes Hand kann dich überall heraus retten. Seine Vergebung gilt immer. Doch bis ich das selbst erkannt hatte, war es ein langer Weg…».

So beginnt die turbulente Lebensgeschichte von Titus Schlagowsky. Der verträumte Junge von einst hat eine Karriere hinter sich, die er niemandem wünscht. Ausser, dass er jedem versichert, dass es bei Gott kein «für mich nicht» gibt.

Idylle und Ohnmacht

1969 wird Titus Schlagowsky in der ehemaligen DDR geboren, in Crimmitschau, einem Dorf in Sachsen. Er hat zwei Geschwister, Eltern, die gut für sie sorgen. Der Junge verbringt viel Zeit auf den Feldern und Wiesen draussen in der Natur. Doch ihre Wohnung ist so feucht, dass er sich einen chronischen Husten einfängt. Als Vierjähriger muss er deshalb drei Monate lang zur Erholung an die Ostsee. Sein Vater fährt ihn, 400 km von Zuhause entfernt. Das Heimweh bringt den Kleinen fast um, doch er hat gelernt, sich durchzubeissen. Er lebt in einem kommunistischen Land. Hier muss man parieren, innerhalb und ausserhalb der Familie.

Für dich nicht

Einer seiner Grossväter ist gläubiger Christ, der andere sogar Pfarrer. Sein Vater hat zwar Maschinenbau studiert, bekommt aber keine Stelle in dieser Branche. Als Pfarrerssohn wird ihm das vorenthalten. Also arbeitet er als Tankwart. Die Mutter erzählt den Kindern von Gott, lebt den Glauben vor.

Doch die Familie passt sich nicht herrschenden Regime an. Titus darf nicht wie alle anderen zu den Jungpionieren, der kommunistischen Jugendorganisation. Das macht ihn anders, grenzt ihn aus. In der Schule wird er gemobbt und lernt bald, sich mit den Fäusten zu verteidigen. Er macht seinem Namen bald alle Ehre.

Abhauen?

Trotz vieler Einschränkungen erlebt der junge Titus auch Schönes. Er lernt Schreiner, arbeitet zusätzlich schwarz als Taxifahrer und spart so viel Geld, dass er sich einen Traum erfüllen kann. Zusammen mit seiner Freundin, einer Kollegin und seinem Chef fährt er nach Bulgarien in die Ferien. Die Tour ist mehr als abenteuerlich, und auf dem Heimweg überlegt er sich, die Gelegenheit zu nutzen und in den Westen abzuhauen. Doch sein Chef brüllt ihn an: «Verräter! Du kannst uns doch nicht allein lassen. Bleib gefälligst hier! Was soll denn aus deiner Familie werden? Und was wird aus uns?» Schlagowsky wird bewusst, dass seine Familie und die Mitfahrer dafür büssen müssten, wenn er Staatsflucht begeht. Also steigt er wieder ein und fährt stinkwütend in die DDR zurück.

Auswandern!

Am 19. November 1989 fällt die Mauer und bald verlässt Titus seine Heimat nun doch. Ernüchtert stellt er fest, dass es in Westdeutschland sehr anders zugeht als zuhause. Nicht mal sein Dialekt wird verstanden. Doch er ist ein tüchtiger Berufsmann und findet bald Arbeit. Als seine Freundin ihn mit dem gemeinsamen Kind verlässt, stürzt er sich in die Arbeit und lenkt sich so ab. Er ist sehr geschickt, macht die Meisterprüfung. Doch sein Chef will seinem Sohn das Geschäft übergeben und entlässt den Gesellen.

Nun macht sich Titus selbständig und ist sehr erfolgreich. Er kauft eine weitere Immobilie, die neben Wohnungen ein riesiges Café beherbergt. Aber er muss aufwendig sanieren. Er übersieht gewisse Zahlungsklauseln, die ihm als «Ossi» nicht geläufig sind und er schummelt, um finanziell über die Runden zu kommen. Resultat: Sein Betrieb wird geschlossen, er hat keine Arbeit mehr, dafür Schulden. Er hat inzwischen geheiratet und zwei Kinder. Als er sich wieder aufrappelt, gerät seine Ehe in Schieflage. Schliesslich ist er alleinerziehender Vater und völlig überfordert.

Chaos pur

«Mein Leben war ein einziges Chaos. Sowohl beruflich wie privat ging alles drunter und drüber. Ich machte mir Sorgen um die Firma, deshalb vernachlässigte ich die Kinder. Und ich war nicht fit, wenn es zu Problemen in der Schreinerei kam.» Schliesslich gründet er mit einem Partner zusammen eine neue Firma. Bis eines Tages am frühen Morgen die Steuerfahnder in seinem Schlafzimmer stehen. Der ehemalige Mitinhaber des Cafés hat ihn aus Rache angezeigt. Nun wird er wegen Steuerhinterziehung angeklagt. «Zwischen 2004 und 2011 hatte ich siebzehn Mal die Steuerfahndung bei mir zu Besuch», erinnert sich Schlagowsky. «Die Aktionen, die ich erlebt habe, waren fürchterlich. So etwas wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht mehr.»

Hinter Gittern

Der Familienvater wird verhaftet und muss ins Gefängnis. Die Zustände sind sehr hart, nagen an Gesundheit und Psyche. Seine Rettung ist, dass er den Gefängnispfarrern helfen darf und sie ihn freundlich behandeln. Während der Gottesdienste kommt er etwas zur Ruhe. Doch die ganze Situation macht ihn fertig. Aus seiner Jogginghose und einem Unterhemd knüpft er einen Strick. Er hat genug. Bevor er seinen Plan umsetzt, geht er auf die Knie, um zu diesem Gott zu beten, den er aus seiner Kindheit kennt.

«Ich habe noch etwas vor mit dir»

 

Zoom
BUCH «DER KNEIPENPASTOR»

«Als ich mit ihm redete, brach es plötzlich aus mir heraus. Ich betete und heulte und heulte und betete.» Er spürt, dass Gott noch etwas vorhat mit ihm. Und er beschliesst, ihm zu vertrauen. «Ich habe diesen totalen Absturz gebraucht, sonst hätte ich mich nie auf ihn eingelassen.»

 

Er wird nicht aus der Haft entlassen, äusserlich ändert sich nichts. Doch die anderen Häftlinge spüren, dass sich in ihm etwas verändert hat. Er wird zum Mülleimer und Seelsorger für sie – ihm erzählen sie von ihrer Angst und Schuldgefühlen, er betet für sie. Oder besorgt ihnen kleine Extras wie Duschgel.

Kneipenwirt und Pastor

Heute führt Titus Schlagowsky eine Kneipe und ist Laienpastor. Er ist wieder verheiratet und hat eine Familie. Seine Kneipe wird genauso zur Kanzel wie die Kirche. Seine Gäste wissen, woran er glaubt. Und sie hören ihm zu. Auch ich legte sein Buch nicht mehr aus der Hand, als ich anfing, es zu lesen.

 

Das original gibt es hier: https://www.jesus.ch/themen/people/erlebt/402063-um_drei_ecken_zu_gott.html

 

Mit Gott am Tresen! Der evangelische „Kneipen-Pastor“ Titus Schlagowsky

Der 52-jährige Titus Schlagowsky aus Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis ist Kneipenwirt und Pastor. Wegen Steuerhinterziehung saß er in seinem früheren Leben aber auch schon einige Jahre im Gefängnis. Gott hat ihn da durch ein Schlüsselerlebnis aus seinem Tief rausgeholt, so hat es Schlagowsky erlebt. Aus seinem ereignisreichen Leben erzählt er in seinem Buch, das gerade erschienen ist: „Der Kneipenpastor. Wie Gott mein Versagen gebrauchte, um Herzen zu verändern.“ Zu Schlagowskys Andachten in seiner Kneipe kommen auch viele, die an einem Gottesdienst in einer Kirche nie teilnehmen würden. Kirche muss raus zu allen Menschen findet der Kneipenpastor.

 

Hier gefunden: https://www.bistum-speyer.de/aktuelles/kirche-im-radio/rpr1/sonn-und-feiertags/

Predigt beim Feierabendbier

Titus Schlagowsky führte ein erfolgreiches Unternehmen, hinterzog dann Steuern, landete im Knast – und predigt heute in der Kneipe von der Liebe Jesu. Eine Rezension.

 

Titus Schlagowskys Bibel trägt einen Stempel, der viel über seine Geschichte verrät: „Katholische Seelsorge JVA Koblenz“. Der Mann mit dem Rauschebart hat eine Haftstrafe verbüßt, und auch heute noch spürt er den Stempel, den er davon mitbekommen hat. „In gewisser Weise bin ich ein Bürger oder Mensch zweiter Klasse, und ich werde es bleiben“, schreibt er in seinem Buch „Der Kneipenpastor“. In die USA oder nach Kanada wird er nie fliegen können, auf der Bank braucht er ein sogenanntes „Pfändungsschutzkonto“. Aber: „Und gleichzeitig staune ich darüber, dass Gott lächelnd daneben steht und sagt: ‚Mit dem habe ich noch etwas vor.‘“

Schlagowskys Weg zum Kneipenpastor führte über viele Umwege. Er stammt aus der DDR, was man heute noch ein wenig an seiner Aussprache hört. Die ersten Seiten seines Buches beschreiben die Geschichte eines Ostdeutschen, der schließlich im Westen zum erfolgreichen Unternehmer wird – bis irgendwann Schwierigkeiten auftauchen und die Steuerfahndung zu Besuch kommt. Insgesamt 17 Mal, so Schlagowsky, schauen die Ermittler zwischen 2004 und 2011 bei ihm vorbei – und bringen ihn schließlich wegen Steuerbetrugs vor Gericht und in den Knast.

Im Gefängnis erwartet ihn eine neue, eine harte Welt, in der Männer keinen größeren Fehler machen können, als schwach zu wirken. Er erlebt schwere Kerle, die einem Pfandflaschendieb die Beine brechen, einen Serienmörder, der Strickmützen gegen Zigaretten verkauft – und zerbrechliche Männer, die draußen den harten Hund geben, aber in Schlagowskys Zelle um Seelsorge bitten.

Vom Häftling zum Prädikant

Schlagowsky selbst entrinnt nur knapp dem Suizid, als er plötzlich spürt, wie Gott in sein Leben eingreift – und zwar wie ein Vorschlaghammer, der ihn frontal am Kopf trifft, erinnert er sich. Er lernt Gottes Liebe und Vergebung kennen, und macht einen tiefen Wandel durch. Christliche Bücher stapeln sich in seiner Zelle, bei Häftlingen macht er sich durch zuvorkommende Gesten beliebt, etwa als er seine Eltern bittet, zwei Häftlingen ohne Angehörigen ebenfalls ein Weihnachtspäckchen zu packen.

Der Autor schildert anschaulich, was er im Knast alles erlebt hat, spart nicht an Kritik und mangelnder Sinnhaftigkeit der Einrichtungen, driftet dabei aber nie in Bitterkeit ab. Eine gewisse Selbstironie und eine gehörige Portion begleiten ihn durchgängig, vielleicht auch Teil seines Rezeptes, die Knastzeit gut überstanden zu haben.

Hier gefunden: https://www.pro-medienmagazin.de/predigt-beim-feierabendbier/

 

Empfehlung von Yvonne’s Bücher und Studium

Hier eine Empfehlung von Yvonne’s Bücher und Studium in Form eines Videos

 

 

 

Auch in der tiefsten Dunkelheit erreicht dich Gottes Liebe

Andreas

„Eines sage ich dir: Egal, wie schwer dich dein eigenes Versagen niederdrückt, Gottes Hand kann dich überall herausretten. Seine Vergebung gilt immer. Doch bis ich das selbst erkannt hatte, war es ein langer Weg…“

„Der Kneipenpastor“ erzählt die Geschichte von Titus Schlagowsky, dessen Leben einer Achterbahn gleicht. Sei Leben in der DDR ist alles andere als leicht. Er berichtet unverblümt und ehrlich von all seinen Lebensabschnitten und Facetten, als kleiner Junge, der in der Schule gemobbt wird, als Schreinermeister, Kneipenbesitzer und auch als Ehemann und Vater. Den Tiefpunkt seines Lebens erreicht er als Häftling, denn aufgrund seines Größenwahns und der daraus resultierenden Steuerhinterziehung, landet er eines Tages im Gefängnis und will sich das Leben nehmen. An diesem Punkt findet er aber zu Gott. Dieser Moment wird zum Wendepunkt in Titus Leben!

Der Schreibstil war flüssig, leicht verständlich und angenehm zu Lesen. Titus Schlagowsky berichtet mit Hilfe von Hauke Burgarth authentisch, direkt und ohne Beschönigungen von seinem beeindruckenden Leben vor und nach seiner Bekehrung. Besonders der Bericht zu der Zeit im Gefängnis hat mich sehr bewegt.

Im Laufe der Geschichte gibt Titus viele Denkanstöße, z. B. als er mehrmals wiederholt „Ich verurteile die Tat, aber nicht den Menschen.“ Dieser Gedanke hat mich mehrere Tage noch beschäftigt und nicht mehr losgelassen. Wie oft verurteilen wir andere Menschen und die Dinge, die sie sagen und tun? Wie viel mehr sollten wir unsere Mitmenschen lieben und ihnen vergeben. Es ist nicht an uns zu richten.

Der Titel des Buches hat mich bereits sehr neugierig gemacht, da mich der Widerspruch von Kneipe und Pastor stutzig gemacht hat. Der Gedanke, dass er eine kirchliche Ausbildung absolviert und seine Predigten in seiner Kneipe vor den Anderen übt, lässt mich immer noch ein wenig schmunzeln. Wie schön, dass Menschen diese Predigten hören, die vermutlich nirgendwo anders mit dem Glauben in Berührung kommen würden. Es ist wunderbar zu wissen, dass Gott so vielfältige und interessante Wege nutzt, um das Herz eines Menschen zu erreichen und dass niemand „zu kaputt“ ist, um Gottes Vergebung zu erfahren.

Quelle: Amazon

Julian 5,0 von 5 Sternen eine beeindruckend harte Lebensgeschichte mit Weg zu Gott

Mir ist kürzlich dieses Buch hier in die Hände gekommen. Es ist absolut gut gewesen, darum schreibe ich eine knappe Bewertung darüber.

Das es auch so geht, dass man erst einmal viele Lebenshürden nehmen muss, bis hin zur Straffälligkeit, lernt der Leser von Titus Schlagowsky, dem Kneipenpastor. Von Kindheit an schildert er ungeschönt wie ihm zumute war und wie es ihm als Bub, als Jugendlicher und junger Erwachsener ergangen ist.
Es ist ohne Frage nicht mit dem Leben heutiger Jugendlicher zu vergleichen. Es ist die Geschichte wie Gott selbst so jemandem, der weit vom Weg abgekommen ist, wieder bei sich aufnimmt und wie Titus dabei anderen helfen mag.
Das ist eine absolut ehrliche Biografie, die ich Leuten, die wissen wollen wie hart damals die DRR war, ans Herz legen möchte.

Quelle: Amazon

Lujoma 5,0 von 5 Sternen Ein ungewöhnlicher Lebensbericht, der Gottes Vergebung zeigt

„Der Kneipenpastor“ – der Titel des eben erschienenen Buches machte mich neugierig, denn eigentlich gehört ein Pastor doch in die Kirche. In dem Buch erzählt Titus Schlagowsky aus seinem Leben… offen und ehrlich und ungeschönt…

Titus wurde 1969 in der ehemaligen DDR geboren und wuchs in einer christlichen Familie auf. Er erlebte eine gute Kindheit, aber auch Mobbing in der Schule, danach lernte er den Beruf des Schreiners…
Zur Wende nutze er die Chance sich im „Westen“ ein neues Leben aufzubauen. Es scheint auch alles gut zu laufen, Meisterlehrgang, sich ständig vergrößernde eigene Firma… doch davon wie man eine Firma mit 50 Angestellten leitet, hat er viel zu wenig Ahnung. So steht irgendwann die Steuerfahndung vor der Tür und Titus kommt ins Gefängnis. Was er dort in Untersuchungshaft erlebt, ist oft nahezu unmenschlich. Aber als Titus ganz unten ist, findet ihn Gott. Damit ändert sich für Titus alles und obwohl die äußeren Umstände erst mal so bleiben wie sie sind, so kann er doch anders damit umgehen und wird zum Segen für Mitgefangene.
Nach der Zeit im Knast kehrt Titus zurück zur Familie und betreibt weiterhin seine Kneipe. Aber er will mehr und beginnt eine Ausbildung zum Prediger (Prädikant) und absolviert einen Seelsorgekurs. Oft übt er seine Predigt am Samstagabend in seiner Kneipe und erreicht damit Menschen, die nie einen Fuß in die Kirche setzen würden… Und aus Gesprächen am Tresen wird manches Mal ein seelsorgerliches Gespräch.
Leider endet das Buch nicht mit einem Happy End, aber mit folgendem Zitat:

„ Aber Titus träumt nicht von einer heilen Welt, er lebt mit einem großen Gott, der etwas von seinem Heil mitten in diese kaputte Welt bringt.(….) Seine Helden sind Menschen wie Titus, bei dem schon viel schief gegangen ist und immer noch nicht alles rund läuft, der sich aber von ganzem Herzen wünscht, dass noch viele weitere diesen Gott erleben, dem nichts und niemand zu kaputt ist.“ (s.S. 248)

Mich hat das Buch gefesselt und berührt. Der Schreibstil lässt sich gut lesen und man spürt wie Titus Schlagowsky ehrlich sein Leben reflektiert. Natürlich ist es keine Wohlfühl-Lektüre, aber auf jeden Fall eine sehr lesenswerte Biographie.

Quelle: Amazon

Ein ungewöhnlicher Lebensbericht, der Gottes Vergebung zeigt von Kristina (Veröffentlicht am 09.09.2021)

„Der Kneipenpastor“ – der Titel des eben erschienenen Buches machte mich neugierig, denn eigentlich gehört ein Pastor doch in die Kirche. In dem Buch erzählt Titus Schlagowsky aus seinem Leben… offen und ehrlich und ungeschönt…

Titus wurde 1969 in der ehemaligen DDR geboren und wuchs in einer christlichen Familie auf. Er erlebte eine gute Kindheit, aber auch Mobbing in der Schule, danach lernte er den Beruf des Schreiners…
Zur Wende nutze er die Chance sich im „Westen“ ein neues Leben aufzubauen. Es scheint auch alles gut zu laufen, Meisterlehrgang, sich ständig vergrößernde eigene Firma… doch davon wie man eine Firma mit 50 Angestellten leitet, hat er viel zu wenig Ahnung. So steht irgendwann die Steuerfahndung vor der Tür und Titus kommt ins Gefängnis. Was er dort in Untersuchungshaft erlebt, ist oft nahezu unmenschlich. Aber als Titus ganz unten ist, findet ihn Gott. Damit ändert sich für Titus alles und obwohl die äußeren Umstände erst mal so bleiben wie sie sind, so kann er doch anders damit umgehen und wird zum Segen für Mitgefangene.
Nach der Zeit im Knast kehrt Titus zurück zur Familie und betreibt weiterhin seine Kneipe. Aber er will mehr und beginnt eine Ausbildung zum Prediger (Prädikant) und absolviert einen Seelsorgekurs. Oft übt er seine Predigt am Samstagabend in seiner Kneipe und erreicht damit Menschen, die nie einen Fuß in die Kirche setzen würden… Und aus Gesprächen am Tresen wird manches Mal ein seelsorgerliches Gespräch.
Leider endet das Buch nicht mit einem Happy End, aber mit folgendem Zitat:

„ Aber Titus träumt nicht von einer heilen Welt, er lebt mit einem großen Gott, der etwas von seinem Heil mitten in diese kaputte Welt bringt.(….) Seine Helden sind Menschen wie Titus, bei dem schon viel schief gegangen ist und immer noch nicht alles rund läuft, der sich aber von ganzem Herzen wünscht, dass noch viele weitere diesen Gott erleben, dem nichts und niemand zu kaputt ist.“ (s.S. 248)

Mich hat das Buch gefesselt und berührt. Der Schreibstil lässt sich gut lesen und man spürt wie Titus Schlagowsky ehrlich sein Leben reflektiert. Natürlich ist es keine Wohlfühl-Lektüre, aber auf jeden Fall eine sehr lesenswerte Biographie.

Quelle: https://www.scm-verlag.de/buch/biografien-erlebnisberichte/biografien/der-kneipenpastor.html

Sehr eindrückliche und bildhafte Darstellung des Lebensweges, die Hoffnung schenkt von Gudrun (Veröffentlicht am 09.09.2021)

Das Cover ist optimal gestaltet. Da wird gleich von vornherein klar, um was es sich hier dreht. Alle wichtigen Details sind darauf zu finden und machen neugierig auf Weiteres.

Der Schreibstil ist locker-lässig und verbirgt enorm viel Tiefe. Die offene und ehrliche Darstellung gefällt mir außerordentlich gut. Hier wird nicht um den heißen Brei herumgeredet sondern Klartext gesprochen. So soll es sein.

Die Erkenntnisse, die aus den Lebensumständen gewonnen wurden, werden nachvollziehbar und schlüssig erläutert. So stelle ich mir aufschlussreiche und gute Informationen zum Thema vor. Da wird klar, was Sache ist.

Mein Fazit: sehr eindrückliche und bildhafte Darstellung des Lebensweges, die Hoffnung schenkt

Quelle: https://www.scm-verlag.de/buch/biografien-erlebnisberichte/biografien/der-kneipenpastor.html

matheelfe TOP 1000 REZENSENT 5,0 von 5 Sternen Ein bewegtes Leben

„…Der Schreiner aus dem Osten kommt zwar aus einer frommen Familie, doch auf der Kanzel steht er erst seit Kurzem. Und in der Kneipe ist er erst wieder aktiv geworden, als er aus dem Knast entlassen wurde. Das ist seine Geschichte…“

Mit diesen Sätzen endet der Prolog des Buches. Der Autor erzählt seine Lebensgeschichte. Packend, ehrlich, nichts beschönigend.
Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er ist bei aller ernstes Thematik durchzogen von einem feinen Humor.
Aufgewachsen in Sachsen liebt Titus schon in seiner Kindheit den Aufenthalt in der freien Natur. Sein Großvater war Pfarrer, der Vater arbeitete an einer freien Tankstelle. Das hatte in Zeiten von Mangelwirtschaft manche Vorteile. Als sie ein geerbtes Haus ausbauen mussten, liest sich das so:

„…Er kannte jeden und jeder kannte ihn – so bekamen wir durch Vitamin B vieles an Baumaterial, was wir sonst nie erhalten hätten….“

Die besseren Wohnverhältnisse hatten ihre Schattenseiten. Titus musste die Schule wechseln und nun begann das, was man heute als Mobbing bezeichnen würde. Nach der Schule lernt er das Handwerk eines Schreiners.
Sehr amüsant wird die Bulgarienreise beschrieben.

„…So einsam wie gedacht war unser Campingplatz gar nicht. Wir hatten unsere Zelte oberhalb ihrer Kaserne aufgestellt. Richtig! Alle Bierflaschen des vergangenen Abends waren in den Kasernenhof geflogen…“

Aus dem Abenteuer sind sie ziemlich glimpflich herausgekommen.
Dann kam die Wende. Das Angebot im Westen löste einen Schock aus. Titus zieht in die alten Bundesländer, findet Arbeit und will seinen Meister machen. Schnell lernt er die Schattenseiten des Bürokratismus kennen. Und er macht seinen Mund auf, wenn ihm etwas nicht passt.
Er wird zum Unternehmer – und damit beginnt sein Abstieg. Die Firma wächst, aber von Betriebswirtschaft hat er wenig Ahnung. Das ruft die Steuerfahndung auf den Plan. Natürlich hat er eine Menge falsch gemacht.

„…Persönlich empfinde ich den Umgang der Behörden mit meinen Mitarbeitern als unnötig grob. Alle, die allein zu den Vernehmungen fuhren, sind gebrochene Menschen. Manche erzählten mir, dass ihnen gedroht wurde…“

Wohlgemerkt, wir befinden uns etwa im Jahre 2000. Die Schilderung der Zustände in der Untersuchungshaft hätte ich bisher für unmöglich gehalten.
Im Gefängnis bekommt Titus eine Bibel in der Hand. Nach seiner Kindheit hatte ihn Religion nicht mehr interessiert. Jetzt liest er. Und als er ganz unten ist, geht er ins Gebet und findet zum Glauben.
Damit beginnt eine innerliche Veränderung, die auch andere spüren. Sein Leben bekommt wieder Sinn. Er kann besser mit den Schwierigkeiten umgehen.
Nach seiner Entlassung öffnet er zwar seine Kneipe wieder, bemüht sich aber nebenbei um Weiterbildungen auf theoretischen Gebiet. Nicht alles geht glatt. Manche können mit einem Wirt auf der Kanzel nicht umgehen, andere stört seine Vergangenheit.
Da er den letzten Jahren gespürt hat, dass er sich gut in andere Menschen einfühlen kann und die Vertrauen zu ihm aufbauen, nimmt er an einem Seelsorgekurs teil. Erneut aber steht die Steuerfahndung vor der Tür. Es ist die gleiche Beamtin wie vor Jahren…
Einige private Fotos veranschaulichen das Gesagte.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, dass manch krummer Lebensweg im Auge Gottes seinen besonderen Sinn hat.

Quelle: Amazon