Predigt zu Johannes 10, 11-16 (27-30) erschienen in der Frohen Botschaft 2019
Predigt zu Johannes 10, 11-16 (27-30) erschienen in der Frohen Botschaft 2019

Predigt zu Johannes 10, 11-16 (27-30) erschienen in der Frohen Botschaft 2019

Sowie ein Leserbrief!

Der Text.:
Der gute Hirte und seine Schäfer?
Oder besser, wer sucht denn heute noch Schafe?
Die heutige Andacht, möchte ich vor allem denen widmen, die als Schäfer, für unseren Herrn Jesus, dem Hirten unterwegs sind. Damit meine ich alle Haupt-und die Ehrenamtlichen.
Denen die ernsthaft das Wort Gottes verkünden, ja bemüht sind die verlorenen Schafe zu sammeln, Euch will ich Mut, Ausdauer und Gottes Segen zusprechen.
Dieser Predigttext schreit förmlich nach meiner Kirche.
Einen Hirten kann es nur geben. Ganz klar, Jesus.
Genau dieser Hirte, bedient sich mehrerer Schäfer.
Das sind für mich alle, die sich zum verkünden des Wortes Gottes und zu anderem, in seinen Dienst berufen fühlen.
Auch wenn in dieser Andacht, meine Kirche, nicht so gut wegkommt, will ich diesen Gedanken zu Ende denken.
Sind wir wirklich alle, noch gute Schäfer für unseren Hirten?
Oder sind uns 99 Schafe, die noch Kirchensteuer zahlen wichtiger?
Was ist mit dem 1, dass sich abgemeldet hat?
Gehe ich es suchen?
Verlieren wir uns nicht eher in Statistiken, Bürokratismus und Verordnungen?
So ein Kirchenaustritt? Es gibt doch noch 99 andere.
Am Sonntag dann, die Kirche leer.
Wer kümmert sich um die verlorene Seelen?
Seelen in Trauer, Seelen in Abhängigkeiten von Drogen, Depressionen.
Wer sucht sie?
Hauptsache alle Formulare ausgefüllt und Gesetze gehalten. Das beruhigt das Gewissen.
Die Kirchen, die werden leerer und leerer. Ordnungen und Gesetze bestimmt wichtig, zweifelsohne.
Wollte das Jesus auch so?
Wo bleibt denn der Mensch und die Seele?
Wo das Gespräch, das Zuhören und die liebevolle Umarmung?
Was ist mit hochgelobten Martin Luther? Was ist mit dem Satz, dem Volk aufs Maul schauen?
Oh, nein man könnte ja den KV verärgern. Diskussionen vielleicht noch an der Kirchentür?
Ja, lasst uns wieder ganz und gar Schäfer beim Hirten Jesus sein. Die Arbeitsbienen in seiner Nachfolge.
Ja, alles anfliegen und wieder einmal einsammeln. Dem Volk aufs Maul schauen, nicht nach dem Maul reden.
Gottesdienst muss Freude und Spaß sein. Ein Trost für das Leben, für die im Gottesdienst sind.
Der engl. Prediger Spuregon sagte oft “eine Predigt soll für Alle etwas sein, für die Lämmer und die Schafe. Gewürzt mit allem“
Darum an Alle, die in der Verkündigung, Seelsorge, die für unseren Herrn unterwegs sind. Hören wir doch auf die verlorenen Schafe in Statistiken und Bücher einzutragen.
Gehen wir endlich los, wieder zu suchen und zurückzuholen. Zurück zum Anfang, zurück zu Jesus.
Wir haben das Beste auf der Welt zu verkünden, Jesus, tun wir es mit Freude immer wieder, denn wer will schon ein bezahlter Knecht sein…?

 

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