Erklärung zum Sachverhalt EKHN und Titus Schlagowsky vom 3.03.2022
Erklärung zum Sachverhalt EKHN und Titus Schlagowsky vom 3.03.2022

Erklärung zum Sachverhalt EKHN und Titus Schlagowsky vom 3.03.2022

Was ist los?

 

Erklärung zum Download

Kündigungsschreiben der EKHN

E-Mail von Fr. Weigel

E-Mail: „‚Weigel, Renate'“ Renate.Weigel@ekhn.de

E-Mail: „‚Klaus-Volker Schütz'“ Propstei.Rheinhessen.und.Nassauerland@ekhn.de

E-Mail: „‚Constanze Reif'“ constanze.reif@ekhn.de

E-Mail: „‚Christopher Reif'“ constanze.reif@ekhn.de

Pressesprecher der EKHN

Pfarrer Volker Rahn E-Mail: presse@ekhn.de

Oberkirchenrat Pfarrer Stephan Krebs E-Mail: stephan.krebs@ekhn-kv.de

 

 

Immer und immer wieder werde ich gefragt was es denn da eigentlich los bei dir in der Kirche. Ich möchte das nun doch einmal Zusammenfassen.

Im Jahr 2014-2016 machte ich eine Prädikantenausbildung. Prädikanten durften bis zum Jahre 2015, wenn sie ausgebildet wurden sind, alles in der Gemeinde tun. Das bedeutet Abendmahl feiern, Kinder taufen, Hochzeiten und Beerdigungen vollziehen.
Ich hatte leider das Pech genau in den Jahrgang zufallen, wo Beerdigung und Hochzeiten nicht mehr Gegenstand der Prädikantenausbildung war. Hierzu benötigte man ab 2015 eine zusätzliche Ausbildung. Dafür meldete ich mich noch in der Ausbildungszeit an. Insgesamt habe ich dreimal den Antrag gestellt für eine Ausbildung für Hochzeiten und Beerdigungen zu machen. Dies wurde von der Dekanin Weigel, welche in unserem Dekanat zuständig ist, nicht befürwortet.

Wie die meisten wissen, stehe ich in der Kneipe und es wurde allzu oft die Bitte an mich heran-getragen, dass ich von Gästen, die Oma den Bruder oder irgendjemand beerdigen solle. Dies habe ich vehement abgelehnt. (weil ich noch keine Ausbildung hatte)
Bis jemand aus meinem sehr engen Freundeskreis verstorben ist, den ich dann doch beerdigt habe. Dies ist der Dekanin Weigel zu Ohren gekommen. Ich wurde zu einem Dienstgespräch geladen, was einem Verhör ähnelte. Eine weitere Pastorin, nämlich Frau Claudia Biester war zugegen. Sie sollte Protokollführerin sein, während die Dekanin Weigel mir ganz gehörig die Ohren gewaschen hat. (das war ein laufen in ein offenes Messer, weil ich davon nichts wusste).
Resultat des Gespräches war, ich beerdige nicht mehr und stelle erneut den Antrag für die Zusatzausbildung! Dieser Antrag wurde jedoch wieder abgelehnt. Irgendwann konnte ich beim besten Willen nicht mehr erklären, warum ich keine Menschen beerdigen darf, wo doch jeder freie Grabredner heutzutage Menschen beerdigt. Aus diesem Grund bin ich der jeweiligen Bitte von Angehörigen der Verstorbenen nachgekommen und habe Menschen beerdigt.

Dann kam Corona. Meine Gottesdienst Tätigkeit und auch meine Zeit in der Seelsorge Ausbildung, die ich bei der ÖAKS (Ökumenischer Arbeitskreis Seelsorge) in Frankfurt am Main absolvierte, verbrachte ich in der Einrichtung behinderte Menschen in Nassau/Scheuern. Diese Menschen sind mir über die Jahre ans Herz gewachsen….
Mit dem ersten Lockdown im März 2020, konnte ich keine Gottesdienste in der Einrichtung Scheuern mehr machen. Aus diesem Grund ist die Idee entstanden Gottesdienste aufzuzeichnen, und bei YouTube einzustellen. Dieses haben wir fortgeführt auch noch als der erste Lockdown und der zweite Lockdown wieder vorbei waren. Einfache Andachten aufzeichnen und in der Kneipe mit oder ohne Publikum feiern.
Bei dem ersten Lockdown im Jahre 2020, war Nastätten durch einen Pfarrer nicht besetzt. Dies nennt man als Gemeinde Vakant sein. Die Eheleute Pfarrer/in Reif kamen im Juni des Jahres 2020 hier nach Nastätten. Frau Reif wurde von mir persönlich davon unterrichtet, dass wir hier in unserem Lokal, der Schönen Aussicht, Andachten feiern. Sie hielt das für eine gute Idee.
Im erneuten Lockdown nämlich im November 2020 wurde ich von verschiedenen Menschen gebeten doch eine Andacht mal im Freien zu machen, weil keine Gottesdienste stattfinden würden. Diesen Wunsch bin ich nachgekommen. Noch am gleichen Abend erhielt ich einen Anruf von Pfarrer Christoph Reif, (Bild) der mich mehr oder weniger am Telefon zur Schnecke machte. Ich habe Herrn Reiff nahegelegt, wenn er sich beruhigt hat wieder anzurufen damit wir vernünftig miteinander reden können.
Zu diesem Gespräch kam es leider nicht mehr, weil die Dekanin Weigel in einen mehr oder weniger Befehlston wiederum zu einem „Dienstgespräch“ geladen hatte.(email der Dekanin Weigel im Anhang)
Ein Prädikant, der ich zweifelsohne bin, ist ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der evangelischen Kirche. Und kein moderner Sklave, dem man nach Belieben anbrüllen und dessen Aussagen wie zu Stasi Zeiten noch protokolliert. Darum hatte ich unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass ich selbstverständlich zu diesem Gespräch kommen werde, aber dann mit entsprechendem Beistand. Zu diesem Gespräch ist es nicht gekommen, weil mir es nicht vergönnt war auch eine Person meines Vertrauens mitzubringen.

Dann kam der Heilige Abend des Jahres 2021. Ich hatte erfahren, dass die ortsansässigen Pfarrer keinen Weihnachtsgottesdienst bzw. Heiligabend Gottesdienst durchführen wollten. Aus diesem Grund ist die Idee entstanden wiederum eine Weihnachts-Andacht nach draußen zu verlegen. Dies haben wir auch getan. Bei dieser Andacht waren rund 70 Menschen zugegen.

Jedoch vorher am frühen Nachmittag des Heiligen Abend 2021, hatte ich noch einen Gottesdienst in einer Einrichtung für schwerbehinderte Menschen in Schloß-Laurenburg an der Lahn. Nach diesem Gottesdienst und Wochen danach wurde ich angesprochen, ob ich nicht regelmäßig dort Gottesdienste machen könnte, weil nämlich dort schon über zwei Jahre kein Gottesdienst stattgefunden hat. Ich wiederhole über 2 Jahre.
Ich habe mich daraufhin mit dem zuständigen Menschen des theologischen Vorstandes der Einrichtung und Heime Scheuern Herrn Pfarrer Biesgen in Verbindung gesetzt.
Er wollte sich dann dafür einsetzen, dass dort zweimal im Monat Gottesdienst stattfinden kann. Dies wurde vom Dekanat abgelehnt, (durch die Dekanin Weigel) mit dem Hinweis, dass ich sowieso nicht mehr lange für das Dekanat tätig sein werde.
An dieser Stelle möchte ich explizit hervorheben, dass ich für die Gottesdienste eine Art Aufwandsentschädigung bekomme, der für den ersten Gottesdienst an einem Sonntag 30 € beinhaltet, und für den zweiten Gottesdienst 20 €, zusätzlich einer Kilometerpauschale. Dieses Geld habe ich niemals, und ich wiederhole niemals in Anspruch genommen, sondern immer wieder in die Gottesdienste mit einfließen lassen.
Seit diesem Zeitpunkt wusste ich, dass meine Tage als Prädikant in der EKHN gezählt sind. Letztendlich kam das Schreiben, als eine Art Kündigungsschreiben, welches auf der Internetseite derKneipenpastor.de einzusehen ist.
Mich persönlich ärgert weniger, dass ich nicht mehr in einer Kirche predigen darf, als vielmehr, dass die evangelische Kirche Hessen Nassau, nicht genügend Mitarbeiter hat, um speziell in einer Behinderteneinrichtung und Altenheimen regelmäßig Gottesdienste durchführen zu lassen.
Ich mache dies in meiner Freizeit, zwischenzeitlich sind es fast 400 Gottesdienste Andachten u.a.

Mein einziger Wunsch wäre es, in diesen Einrichtungen zukünftig noch Gottesdienste feiern zu dürfen, zu mindestens so lange, bis ein Ersatz gefunden ist. Am meisten enttäuscht bin ich von der evangelischen Kirche jetzt, weil sie schlicht und ergreifend nicht die Wahrheit sagt. Dazu komme ich noch genauer.

Pfarrer Toni Jung-Hunkel begleitet meine Ausbildung zum Gemeindediakon. Der vorbezeichnete versuchte über ein Jahr lang mit dem Dekanat der EKHN in meinem Auftrag ins Gespräch zu kommen. Dies wurde vehement durch die Dekanin Weigel abgelehnt.
Interessant ist, dass die Pressesprecher der EKHN, Herr Stefan Krebs und Herr Volker Rahn genau das Gegenteil behaupten. Entweder ist dies Unwissenheit, oder schlicht und ergreifend eine Notlüge dieser beiden Herren.
Was ich auch sehr traurig finde, ist das jede Woche neue Aussagen der EKHN getroffen werden, um meiner Person sich zu entledigen. Für mich mittlerweile fast schon Gotteslästerung, wenn die EKHN durch Ihre Presse (epd) mitteilen lässt, ich wäre der selbsternannte Messias hinter dem Tresen.!!!
Mit aller Gewalt wird nun versucht zu unterstellen.
1. zum einen ist es die Kleiderordnung
2. zum anderen die nicht eingehaltenen Absprachen
3. keine Gesprächsbereitschaft, was nicht der Wahrheit entspricht
4. ich würde verstörte Menschen hinterlassen
5. hätte persönliche Angriffe auf das Pfarrerehepaar Reif gemacht
6. mir wird Inkompetenz vorgeworfen und ich würde nicht den Qualitätsmerkmal in der evangelischen Kirche Hessen-Nassau (EKHN) entsprechen.
7. Politische Äußerungen
8. Selbsternannter Pastor
9. Die Kneipen Andachten wären eine Art Sekten verhalten.
Mit der Erklärung des Pressedienstes epd, der evangelischen Kirche vom 24.2.2022 und der Sonntagszeitung vom 20,02,2022 ist mein Verständnis am Ende und die Grenze des erträglichen erreicht.
Zu den aufgeworfenen Behauptungen, unwahren Aussagen, Unterstellungen, und wie ich es behaupte Böswilligkeiten des Presse-Dienstes Herrn Volker Rahn und Herrn Stefan Krebs, die sicherlich im Auftrag von dem ev. Probst K. Schütz und Dekanin Weigel handelten nehme ich wie folgt kurz Stellung.
1. Bezüglich der nicht erfüllten Kleiderordnung, müsste sich schon die Pressestelle genauer outen und erklären.
2. Ebenso sollte erklärt werden, um welche nicht eingehaltenen Absprachen es sich hierbei handeln sollte. Wenn hiermit die Beerdigungen gemeint sind, so darf ich davon ausgehen dass die evangelische Kirche genug Pastoren hat, um die Mitglieder ihrer Kirche zu beerdigen. Dies ist nämlich gerade nicht der Fall gerade in einer Zeit in dem eine Gemeinde Vakant war, also nicht durch einen Pfarrer besetzt ist.
3. die Gesprächsbereitschaft, wurde von mir über 1 Jahr gewünscht, und durch die EKHN hier die Dekanin Weigel abgelehnt.
4. Der schlimmste Punkt für mich persönlich ist, die Behauptung, dass ich verstörte Menschen hinterlassen würde. Wenn ich verstörte Menschen oder besser gesagt Menschen verstört habe mit meinen Andachten so bedauere ich dies zutiefst. Ich möchte mich hiermit in aller Form dafür entschuldigen. Bitte suchen Sie den Kontakt mit mir, wir werden sicherlich einiges in einem Gespräch klarstellen können. Sie können auch sehr gern zu uns ins Geschäft kommen, die Mitarbeiter sind unterrichtet, bitte hinterlassen Sie Ihre Telefon-nummer falls ich nicht da bin, ich werde sie sehr gerne anrufen. Leider kenne ich bis zum derzeitigen Zeitpunkt keine verstörten Menschen als das Pfarrerehepaar Reif, welches sich wohl persönlich angegriffen fühlen.
5. zu keiner Zeit habe ich irgendwelche persönlichen Angriffe auf das Pfarrerehepaar Reif gemacht. Dies wiederhole ich noch einmal, und finde es eine absolute Frechheit mir dieses zu unterstellen.
6. Durch die Pressesprecher (Krebs und Rahn), der EKHN, wird mir Inkompetenz und mangelnde Qualität vorgeworfen was die Ausarbeitung meiner Andachten betrifft. Nicht für die EKHN, aber für alle Menschen die meinen Andachten zu hören, werde ich im April alle Weiterbildungen, Zeugnisse und Abschlüsse auf der Webseite derkneipenpastor.de veröffentlichen. Dann mögen sich die Menschen, ein Bild machen über die Aussage-kräftigkeit einer EKHN und deren Behauptungen.
7. Zu meinen politischen Äußerungen in Andachten, stehe ich, und ich werde dieses auch nicht ändern. Die evangelische Kirche hat im Dritten Reich genauso wie die katholische Kirche schön die Klappe gehalten, genauso wie die evangelische Kirche zu DDR Zeiten sich nicht mit Ruhm bekleckert hat. Ich möchte hier den Evangelisten Werner Morgenstern zitieren, der gesagt hat.:,, ich hätte mir von meiner evangelischen Kirche oftmals Unter-stützung gewünscht.“ Wenn eine Kirche offensichtliches Unrecht und Unwissenheit und Fehlentscheidungen von Politikern duldet und nicht kritisiert, dann muss Sie sich die Frage stellen lassen, was hat sich die letzten 100 Jahre hier geändert? Wo sind die viel gepredigten Dinge über Veränderung und Erneuerung?
8. Den Titel,, Kneipen Pastor,, habe ich mir selbst nicht gegeben. Der Titel Pastor ist ein nicht geschützter Begriff. Der SCM-Verlag hat in der Biografie über mein Leben, diesen Titel gewählt. Mit klaren Worten, diesen Titel habe ich mir nicht selbst verpasst, sondern der Verlag. Damit verstoße ich auch nicht gegen irgendwelche Gesetze.
9. Für mich schon fast bösartig, ist die Aussage das es eine Art Lichtgestalt oder ähnlich Sekten verhalten in der Andacht in der Kneipe zu beobachten ist. Es geht nach wie vor um den Glauben um Jesus Christus und Gott den Vater und den Heiligen Geist. Diesen gilt es zu verkündigen. Nicht mehr und nicht weniger.
Die Gotteslästerung durch die EKHN in deren Sonntagszeitung, vom 20.02.2022, läßt nicht nur wundern, sondern sich auch schämen für eine solche Landeskirche. Mir wurde durch die EKHN ,,Schlagowsky ist Polarisierend,, vorgeworfen…, was ist das denn??????
Damit ist von meiner Seite her alles gesagt. Auch ich möchte nicht, dass irgendwelche Menschen aus der Kirche austreten, sondern stehe für Veränderung in der Kirche. Ich bedanke mich recht herzlich auch für offene Gespräche, und Schreiben von evangelisch angestellten Pastoren, die natürlich nicht genannt werden wollen, weil sie nämlich gerade in dieser Kirche angestellt sind.
Meine Bitte ist es, dass die EKHN und ihre Erfüllungsgehilfen Pressesprecher, Probst, und Dekan sich an das achte Gebot halten mögen. Fakten auf den Tisch und nicht irgendwelche Behaupt-ungen, um dann ein ordentliches Gespräch führen.
Und meine persönliche Enttäuschung möchte ich zum Ausdruck bringen, ich glaube das es die evangelische Kirche Hessen Nassau ist, die ihre Menschen verstört mit ihrer Kirchenpolitik, nicht ein kleiner Prädikant in einer kleinen Taunus Gemeinde in einer kleinen Eckkneipe.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Pfarrer Tony – Jung Hunkel und Pfarrer Biesgen bedanken.
Nein, ich kann keinen Zorn hegen, nur Enttäuschung. Ich hoffe dass diese ganze Angelegenheit geklärt werden kann, mein Wunsch ist es lediglich die Arbeit mit beeinträchtigten Menschen fortführen zu dürfen und kann der EKHN nur Veränderungen in ihrer Denkens.- und Handlungsweise wünschen.

Titus Schlagowsky, Nastätten im März 2022

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